Pflegerenten - Infos zur privaten Pflegerente aus einer Pflegerentenversicherung
Bei der Einführung der gesetzlichen Pflegeversicherung wurde bereits ganz klar gesetzlich festgelegt, dass diese nur der Grundversorgung gedacht war. Aus diesem Grund sollte eine private Vorsorge überdacht werden.
|
![]() |
Seit der Einführung im Jahre 1995 ist die gesetzliche Leistung der Pflegeversicherung gleich geblieben, während die entstehenden Kosten auf bis zu 16 % angestiegen sind. In diesem Falle ist die Pflegerente, die auch als Pflegeversicherung bezeichnet wird, eine eigenverantwortliche Ergänzung zu der gesetzlichen Pflegeversicherung. |
Denn die private Pflegerente übernimmt, je nach Vertragsart, bereits ab der Pflegestufe II für die gesamte Dauer der Pflegebedürftigkeit eine monatliche Pflegerente, die lebenslang gezahlt wird. In der Pflegestufe II übernimmt die Pflegerente 50 % der vereinbarten Pflegerente. Dieser Betrag kann 250 € bis hin zu 3.000 € betragen. Bei der höchsten Pflegestufe, der Pflegestufe III, werden 100 % der Pflegerente fällig, die vertraglich vereinbart wurde. Zu Beginn der Rentenzahlung erfolgt zusätzlich eine Sofortleistung von insgesamt 6 Monatsraten. Tritt der Leistungsfall ein, müssen auch keine weiteren Beträge gezahlt werden.
Tritt ein Pflegefall noch während des Berufslebens ein, ist dies in einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung mit integriert. Geht die Person in Rente, ist die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mehr gültig und aus diesem Grund ist es sinnvoll, eine private Pflegerente abzuschließen.
Denn betrachtet man die Kosten, die im Falle einer Pflegebedürftigkeit entstehen, sind das enorme Kosten, die es zu zahlen gilt. Und die Kosten richten sich nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit. So sind beispielsweise bei der Pflegestufe III für stationäre Pflegekosten etwa 3.400 € im Monat anzusetzen. Trägt die gesetzliche Pflegeversicherung die Höhe der maximalen Leistungen, so erhält die Person eine Pflegerente in Höhe von 1.432 €. Diese mit den echten Kosten von 3.400 € verrechnet, heißt dass, des monatlich rund 1.900 € selbst durch die zu pflegende Person oder ihre Angehörigen zu tragen. Wurde eine Pflegerente vorab abgeschlossen, übernimmt die die 1.900 € monatlich.
|
Bei der Pflegerente handelt es sich um eine Risikoversicherung für die Pflegebedürftigkeit für die Pflegestufen II und III. Tritt der Leistungsfall ein, werden mit den Risikobeiträgen die Leistungen finanziert. Bei der Pflegerente gilt: je früher der Abschluss getätigt wird, um so geringer sind die Beiträge. Diese Beiträge sind vom Alter der Person zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses und dem Geschlecht. Bei Eintreten der Pflegestufe I übernimmt die Pflegerente keine Kosten.
Private Pflegerenten-Versicherungen sichern die finanziellen Folgen einer Pflegebedürftigkeit ab. Durch die Vielzahl an Anbietern ist es aber nicht leicht, die optimale private Pflegerenten-Versicherung für die eigenen Anforderungen zu finden. Hier sollte der Rat von einem Experten hinzugezogen werden.
Unser Service für Sie: Fordern Sie kostenlos und unverbindlich eine individuelle Beratung und einen Vergleich der Pflegerentenversicherungen zur Ermittlung der optimal passenden privaten Pflegerente an.
Über ein bundesweites Netz von angeschlossenen Versicherungsexperten bekommen Sie ein auf Ihre Vorgaben abgestimmtes Angebot zur Pflegerente von einem unabhängigen Experten in ihrer Nähe, der auch Fragen zum Thema Private Pflegerentenversicherungen und Pflegerente kompetent beantworten kann.
Diese Seite bookmarken / zu Favoriten hinzufügen bei:
