Krankenkassenbeitrag - wie hoch sind die Krankenkassenbeiträge und wie ist die Entwicklung
Die Krankenversicherung erstattet teilweise oder voll die Kosten, die im Krankheitsfall, durch Behandlungen nach Unfällen oder bei Mutterschaft entste hen. Sie dient daher der finanziellen Absicherung der versicherten Person.
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Die Krankenkassen sind Teil der Sozialversicherung und unseres Gesundheitssystems und werden als Träger der Gesetzlichen Krankenversicherung bezeichnet. Insgesamt gibt es über 80 Millionen Versicherte, die nach dem Umlageverfahren durch die Gesetzlichen Krankenkassen abgesichert sind. |
Bei dem Umlageverfahren zieht die Gesetzliche Krankenkasse Beiträge ein, die für die Ausgaben der Krankenkasse notwendig sind. Und da es den Krankenkassen nicht gestattet ist, Rücklagen in Form von Altersrückstellungen oder Mehrausgaben zu bilden, ist es unabdingbar, dass die Beitragssätze in die Höhe schnellen.
Hinzu kommt, dass unser Gesundheitssystem sich immer größeren Herausforderungen stellen muss, hauptsächlich der Überalterung unserer Gesellschaft.
Vergleicht man einen Rentner und einen Erwerbstätigen im Hinblick auf die verursachten Kosten bei den Krankenkassen, so verursacht der Rentner durchschnittlich etwa drei- bis viermal höhere Ausgaben. Gerade Menschen, die älter als 65 Jahre sind, übersteigen die Einnahmen der Krankenkassenbeiträge. Die Erwerbstätigen finanzieren also das Gesundheitssystem.
Der Beitrag zu der Gesetzlichen Krankenversicherung errechnet sich aus dem Bruttolohn und wird zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer gezahlt.
Einer Prognose des Statistischen Bundesamtes zu Folge, wird im Jahr 2005 die Zahl der Rentner sich verdoppeln.
Heute steht das Verhältnis so aus: 32 Rentner – 100 erwerbsfähige Personen.
2050 sind es laut Prognose 64 Rentner. Die Ursachen liegen darin, dass die Lebenserwartung immer höher wird und die Zahl der Beitragszahler abnimmt.
Momentan liegen die Krankenkassenbeiträge bei durchschnittlich 14,9 Prozent, doch diese werden zukünftig noch weiter ansteigen.
Auch 2008 erhöhten von den 210 Gesetzlichen Krankenkassen rund ein Viertel die Beiträge, mit Ankündigungen auf weitere Erhöhungen. So kann es sein, dass die Versicherten im nächsten Jahr bereits mit Beiträgen um die 15,5 Prozent des Einkommens rechnen müssen.
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Gesundheitsökonomen zu Folge, kann der Beitragssatz bei gleich bleibenden Bedingungen im Hinblick auf die Leistungen der Gesetzlichen Krankenkassen auf 19 Prozent ansteigen.
Zudem wäre auch der medizinisch-technische Fortschritt ein weiterer Faktor der Erhöhung der Krankenkassenbeiträge.
Private Krankenzusatzversicherungen sind für gesetzlich Versicherte eine Möglichkeit sich auf dem Leistungsniveau einer PKV zu versichern. Doch bei der Vielzahl an Tarifen, Leistungsoptionen und auch Anbietern, ist es nicht leicht die optimale Krankenzusatzversicherung für die eigenen Belange zu finden. Hier sollte der Rat von einem erfahrenen Experten hinzugezogen werden.
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